Nach CSD-Anschlag: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident fordert Entzug der Staatsbürgerschaft für islamistische Gefährder

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) fordert, islamistischen Gefährdern mit doppelter Staatsbürgerschaft die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen.

Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Schulze sagte am Montag bei einer Veranstaltung des „RND“ in Magdeburg, es sei ihm wichtig, Themen wie die doppelte Staatsbürgerschaft bei Menschen, die als Gefährder eingestuft sind, zu diskutieren. Er wolle nicht mehr, dass Menschen die doppelte Staatsbürgerschaft – die deutsche und ihre eigene – haben, wenn sie hier als Gefährder leben. Wenn „solche Sachen“ in Berlin nicht richtig geregelt seien, dann müsse das aus den Ländern kommen. Das werde ein Thema sein für die Ministerpräsidentenkonferenz beziehungsweise für das Jahr, in dem Sachsen-Anhalt den Vorsitz habe.

Schulze verwies zudem auf das Attentat auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt im Dezember 2024, bei dem der aus Saudi-Arabien stammende Taleb al-Abdulmohsen sechs Menschen tötete und über 300 weitere verletzte. „Uns betrifft das sehr. Wir haben diesen Anschlag in Magdeburg gehabt“, sagte er. Der Attentäter des Berliner CSD, Abdul B., wurde 2005 als Sohn einer Libanesin in Deutschland geboren und besaß die deutsche Staatsbürgerschaft.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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