AfD gewinnt Mietrechtsstreit in Berlin

Die AfD hat einen Mietrechtsstreit gegen ihren Vermieter gewonnen. Das Landgericht Berlin hat am Freitag eine Räumungsklage gegen die AfD-Bundesgeschäftsstelle abgeschmettert und die fristlose Kündigung als unberechtigt bewertet. Ausziehen muss die AfD im nächsten Jahr aber trotzdem, weil der Vermieter parallel auch regulär gekündigt hatte.

„Sowohl das Urteil als auch der Prozessablauf zeigen deutlich, dass unsere wertvollen rechtstaatlichen Ressourcen nicht für politische Auseinandersetzungen missbraucht werden dürfen“, sagte der stellvertretende AfD-Chef Kay Gottschalk am Freitag. „Die politische Debatte ist im Parlament zu führen und nicht im Gerichtssaal“.

Die AfD will im kommenden Jahr eine neue Immobilie beziehen – und zwar als Eigentümerin des betreffenden Gebäudes. Die Geschäftsstelle werde damit „geografisch und strukturell besser aufgestellt sein als jemals zuvor“, sagte AfD-Bundesschatzmeister Carsten Hütter.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Inobhutnahmen durch Jugendämter sinken 2025 um 18 Prozent

    Im Jahr 2025 haben die Jugendämter in Deutschland rund 56.900 Kinder oder Jugendliche zu ihrem Schutz vorübergehend in Obhut genommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 18 Prozent…

    TKMS will U-Boote teilweise in Spanien bauen lassen

    Der Chef des Marineschiffbauers TKMS, Oliver Burkhard, spricht sich für eine stärkere Konsolidierung der europäischen Werftenindustrie aus.„Wir müssen unsere Kräfte bündeln und schneller werden – auch mit Blick auf neue…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert