Ein 17-jähriger belarussischer Staatsangehöriger hat am Dresdner Hauptbahnhof heftig Widerstand gegen Polizei- und Sicherheitskräfte geleistet. Die Bundespolizei teilte am Montag mit, der Jugendliche habe sich am frühen Morgen des 5. Oktober gegen 05:10 Uhr mit Tritten und Faustschlägen gewehrt, als DB-Sicherheitsmitarbeiter und Beamte ihn aus einer Regionalbahn bringen wollten, in der er schlafend und desorientiert vorgefunden worden war.
Trotz Fesselung setzte der Mann seinen Widerstand fort und bedrohte die Einsatzkräfte.
Bei der anschließenden Durchsuchung wurden Betäubungsmittel bei ihm gefunden. Aufgrund seines Zustands wurde der 17-Jährige in ein Krankenhaus gebracht, wo die Behandlung nur mit Mühe und mehreren Polizeibeamten, Pflegekräften und Ärzten möglich war.
Bereits zwei Tage zuvor war es am Dresdner Hauptbahnhof zu einem weiteren Vorfall gekommen.
Ein 22-jähriger marokkanischer Staatsangehöriger war am 3. Oktober gegen 21:10 Uhr nach Belästigungen zweier Frauen aus dem Bahnhof verwiesen worden. Beim Verbringen eskalierte die Situation, der Mann wurde beleidigend und körperlich aggressiv.
Gegen ihn wird wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

