Am 17. Mai wird weltweit der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) begangen. Dieser Aktionstag erinnert daran, Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund der sexuellen oder geschlechtlichen Identität entschieden entgegenzutreten, teilte das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt mit.
Der IDAHOBIT bietet eine zentrale Plattform, um die Rechte von LSBTIQ* zu stärken und Solidarität zu zeigen.
Gleichstellungsministerin Petra Köpping betont, dass Respekt gegenüber der Individualität eines jeden Menschen das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts ist. Am IDAHOBIT gehe es darum, die Vielfalt zu feiern und das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Solidarität zu schärfen.
Empathie, Interesse und Zivilcourage seien entscheidend, um herabsetzende Einstellungen gegenüber queeren Personen zu überwinden.
Im Rahmen des Themenjahres „Queer und (Lebens-)Alter“ wird die Sichtbarkeit älterer lsbtiq* Personen gestärkt. Am 4. Juni findet der Fachtag „VielfALT – LSBTIQ* und Alter“ statt, der sich mit den Lebensrealitäten queerer Seniorinnen und Senioren beschäftigt.
Die rechtliche Gleichstellung von lsbtiq* Personen in Deutschland hat in den letzten Jahren Fortschritte gemacht, dennoch bleibt der Kampf gegen Diskriminierung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

