Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat dem Freistaat Sachsen die bestmögliche Bonitätsbewertung »AAA« erteilt. Das teilte das Sächsische Staatsministerium der Finanzen mit.
Die Einstufung würdigt unter anderem den Beschluss des Doppelhaushaltes 2025/2026, der trotz Minderheitenregierung zustande kam.‘
Allerdings sieht die Ratingagentur auch Handlungsbedarf. Sie mahnt an, die bestehenden strukturellen Haushaltsdefizite entschlossen anzugehen.
Sollte dies nicht gelingen, kündigte S&P eine mögliche Herabstufung der Bonitätsnote an.‘
Laut Haushaltsplan wird Sachsen in diesem Jahr voraussichtlich rund 100 Millionen Euro Zinsen für aufgenommene Kredite zahlen, im nächsten Jahr etwa 170 Millionen Euro. Die Verschuldung des Freistaates beträgt aktuell rund sieben Milliarden Euro.
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