JU-Chef Winkel lehnt AfD-Zusammenarbeit ab und warnt vor politischer Instabilität

JU-Chef Johannes Winkel hält Ideen einer Zusammenarbeit der Union mit der AfD für falsch. Das liege unter anderem am Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke: „Den finde ich klar rechtsextrem und deswegen darf es mit der Partei auch keine Zusammenarbeit geben“, sagte Winkel den Sendern RTL und ntv. Einflussreiche Unionskollegen hatten in dieser Woche im „Stern“ laut über ein mögliches Einreißen der parteieigenen Brandmauer nachgedacht.

„Wir leben in sehr aufgewühlten Zeiten, und international gibt es große Verunsicherungen“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Winkel. „Ich glaube, in Zeiten großer Verunsicherung ist der Bedarf an Stabilität besonders wichtig, und deswegen sollten wir dem Land jetzt keine Experimente mit Minderheitsregierungen und wechselnden Mehrheiten jede Woche zumuten.“ Das gelte auch bei möglicherweise schwierigen Mehrheitsverhältnissen nach der anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: „Das wäre für mich kein guter Weg. Wir brauchen jetzt Stabilität und da müssen sich alle am Riemen reißen.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Gasspeicher nur zu 58 Prozent gefüllt: Linke fordert 150 Euro Soforthilfe und Verbot von Gas- und Stromsperren

    Angesichts niedriger Füllstände in deutschen Gasspeichern zu Beginn der Heizperiode fordert die Linksfraktion im Bundestag eine Soforthilfe für alle Bürger. „Neben einem jährlichen Klimageld von 320 Euro fordern wir, so…

    Niedrigwasser am Rhein und Bodensee: Schneider fordert massive Investitionen in Wasserinfrastruktur

    Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat sich alarmiert über die niedrigen Pegelstände in Deutschland gezeigt und die Bundesländer zu massiven Investitionen in die Wasserinfrastruktur aufgerufen. „Die Lage am Rhein und am…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert