Großeinsatz gegen Schleusernetzwerk in Dresden

Die Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den französischen Behörden, Europol und Eurojust einen Großeinsatz gegen ein international agierendes Schleusernetzwerk durchgeführt. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Dresden mit.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden fünf Haftbefehle vollstreckt und sieben Durchsuchungsbeschlüsse umgesetzt.

Bei den Festnahmen handelt es sich um fünf männliche türkische Staatsangehörige im Alter zwischen 26 und 50 Jahren. Die Durchsuchungen fanden in Deutschland und Frankreich statt, wobei in Deutschland vier Wohnungen in Berlin und in Frankreich zwei Wohnungen sowie ein Autohandel durchsucht wurden.

Dabei wurden zahlreiche Mobiltelefone sowie erhebliche Bargeldbeträge sichergestellt.

Die Ermittlungen richten sich gegen eine hierarchisch organisierte Struktur, die zwischen Juni 2021 und Oktober 2023 in über 30 Fällen die Einschleusung von mindestens 880 Personen von der Türkei über Serbien nach Österreich, Deutschland und Frankreich organisiert haben soll. Der Verdacht besteht, dass die Organisation auch mit einer Einschleusung mit Todesfolge in Verbindung steht.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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