In Sachsen-Anhalt sind im vergangenen Jahr 979.527 Tonnen Haushaltsabfälle eingesammelt worden, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte.
Das entspricht einem Pro-Kopf-Aufkommen von 457,7 Kilogramm und liegt damit leicht über dem Wert des Vorjahres (445,3 kg). Die Abfallmengen variieren dabei stark zwischen den Regionen – von 364,0 Kilogramm im Landkreis Wittenberg bis zu 581,7 Kilogramm im Landkreis Jerichower Land.
Mit 43,5 Prozent stellte der Haus- und Sperrmüll den größten Anteil der Abfälle dar, gefolgt von Wertstoffen mit 29,5 Prozent und organischen Abfällen mit 26,7 Prozent.
Von den eingesammelten Haushaltsabfällen wurden nahezu vollständig (99,95 Prozent) einer Verwertung zugeführt. Die Berechnungen basieren auf den durchschnittlichen Einwohnerzahlen des Jahres 2024.
Zu den Wertstoffen zählten insbesondere Papier und Pappe mit 115.045 Tonnen sowie gemischte Verpackungen einschließlich Leichtverpackungen mit 96.555 Tonnen.
Die organischen Abfälle umfassten sowohl Bioabfälle aus den Biotonnen als auch biologisch abbaubare Garten- und Parkabfälle. Elektroaltgeräte wurden in dieser Statistik nicht berücksichtigt.
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