Grüne werfen Dow Blockadehaltung im Chemiedreieck vor

Die Landtagsfraktion der Grünen in Sachsen-Anhalt hat dem Chemiekonzern Dow vorgeworfen, die wirtschaftliche Entwicklung im mitteldeutschen Chemiedreieck zu blockieren. Das teilte der wirtschaftspolitische Sprecher Olaf Meister nach einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses im Landtag mit.

Trotz konkreter Nachfragen von Betriebsrat und Gewerkschaft verweigere Dow eine transparente Zusammenarbeit mit potenziellen Nachfolgern für seinen Standort.

Damit gefährde der Konzern nicht nur bestehende Arbeitsplätze, sondern blockiere die Entwicklungsperspektive eines ganzen Zukunftsstandorts.

Meister forderte politischen Druck auf Bundesebene: „Der Bundeskanzler sollte zum Hörer greifen und ein klärendes Gespräch mit dem Dow-Konzernchef führen.“ Die Grünen verlangen eine koordinierte politische Initiative, um die Zukunft des Chemiedreiecks zu sichern und klare Verhältnisse für Investitionen zu schaffen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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