Internationale Razzia gegen Insiderhandel mit Ermittlungen in Leipzig

Im Rahmen einer internationalen Aktion gegen Insiderhandel haben Behörden in der Schweiz, Deutschland und Großbritannien am Dienstag Hausdurchsuchungen durchgeführt.

Die Schweizer Bundesanwaltschaft teilte am Donnerstag mit, dass es um den Verdacht geht, fünf frühere Führungskräfte eines Schweizer IT-Unternehmens hätten vor negativen Unternehmensmeldungen im Jahr 2024 Aktien verkauft und so Verluste von bis zu 2,49 Millionen Franken vermieden. Die Ermittlungen richten sich nicht gegen das Unternehmen selbst.

In Leipzig unterstützten das Fachkommissariat für Wirtschaftskriminalität der Polizeidirektion Leipzig und die Staatsanwaltschaft Leipzig die Aktion.

Die Razzien wurden von Eurojust koordiniert und erfolgten aufgrund von Rechtshilfeersuchen der Schweizer Behörden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Drohnengefahr ernst nehmen in Dresden

    Angesichts zunehmender Drohnenvorfälle in Europa fordert der innenpolitische Sprecher der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag, Bernd Rudolph, eine Stärkung der Aufklärungs- und Abwehrfähigkeiten. Er warnt jedoch vor vorschnellen politischen Schlussfolgerungen über…

    Wetterbericht für Sachsen (18.09.2026)

    Für Sachsen zeigt sich das Wetter heute wechselhaft. Zunächst ist es noch bedeckt, und etwas Regen zieht nach Südosten ab. Danach wechseln sich Wolken und Auflockerungen ab, und es bleibt…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert