US-Börsen uneinheitlich nach Zinssenkung – Oracle unter Druck

Die US-Börsen haben sich am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 48.704 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.901 Punkten 0,2 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.687 Punkten 0,4 Prozent im Minus.

Die Themen Leitzins und „Künstliche Intelligenz“ (KI) dominierten auch am Donnerstag das Geschehen an den US-Märkten. Die Marktteilnehmer begrüßten die Entscheidung der US-Zentralbank am Vortag, den Leitzins erneut zu senken, und der Index S&P 500 näherte sich seinen Rekordwerten an. Die Aktien des Software- und Hardwarehersteller Oracle stürzten hingegen ab. Anleger zeigten sich angesichts der immensen Investitionen des Konzerns in KI skeptisch – auch angesichts der Warnungen vor einer möglichen Spekulationsblase.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1741 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8517 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.274 US-Dollar gezahlt (+1,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 117,03 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 61,47 US-Dollar, das waren 74 Cent oder 1,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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