Die Ausfuhren aus Sachsen-Anhalt sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 3,6 Prozent auf 16,2 Milliarden Euro gesunken. Das teilte das Statistische Landesamt mit.
Gleichzeitig stiegen die Einfuhren in das Bundesland um 5,0 Prozent auf 20,6 Milliarden Euro.
Mehr als zwei Drittel aller Exporte (70,8 Prozent) gingen an Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Die wichtigsten Abnehmerländer in Europa waren Polen mit Waren im Wert von 2,1 Milliarden Euro, die Tschechische Republik (1,4 Milliarden Euro), die Niederlande (1,2 Milliarden Euro) und Frankreich (1,1 Milliarden Euro).
Außerhalb Europas waren die Vereinigten Staaten mit 0,7 Milliarden Euro und die Volksrepublik China mit 0,4 Milliarden Euro die bedeutendsten Handelspartner.
Bei den Importen war die Volksrepublik China mit Abstand das wichtigste Lieferland. Von dort bezog Sachsen-Anhalt Waren im Wert von 5,3 Milliarden Euro, was einem Plus von 46,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Weitere wichtige Einfuhrländer waren Polen (1,7 Milliarden Euro), die Niederlande (1,3 Milliarden Euro) und das Vereinigte Königreich (1,2 Milliarden Euro).
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