Bundeswehr plant Bußgeld bis zu 1000 Euro für falsche Angaben im Wehrdienst-Fragebogen

Wer sich dem neuen Wehrdienst-Fragebogen der Bundeswehr entzieht oder falsche Angaben macht, muss ab Januar mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro rechnen.

Das berichtet die „Bild“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf das Bundesverteidigungsministerium. Demnach richtet sich die Höhe der Geldbuße nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten. Dort ist in Paragraph 17 eine Höchstgrenze von 1.000 Euro und ein Mindestsatz von fünf Euro festgelegt.

Wie hoch das Bußgeld tatsächlich ausfällt, werde dann individuell von dem zuständigen Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr verhängt, hieß es. Zudem könne künftig die Polizei Wehrpflichtige zur Musterung zwingen, sollten sie unentschuldigt fernbleiben. „Feldjäger werden in diesem Fall nicht tätig“, sagte ein Ministeriumssprecher der „Bild“.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    EU-Parlament ebnet Weg für Zollabkommen mit USA

    Das Europaparlament hat den Weg für die vollständige Umsetzung des Zollabkommens mit den USA freigemacht. 440 Abgeordnete stimmten am Dienstag für die zuvor mit den Mitgliedstaaten ausgehandelte Einigung. Es gab…

    G7-Staaten sehen Ukraine „in Position der Stärke“

    Die G7-Staaten sehen die Ukraine derzeit in einer „Position der Stärke“. Es habe da einen regelrechten „Stimmungswandel“ gegeben, verlautete am Dienstag beim Gipfeltreffen im französischen Évian aus Teilnehmerkreisen.Man sei sich…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert