Neue Gesetze 2026: Mindestlohn, Kindergeld und Aktivrente im Überblick

Der Jahr 2026 hat begonnen – und mit ihm treten einige Neuerungen in Kraft.

So steigt der gesetzliche Mindestlohn von 12,82 auf 13,90 Euro brutto pro Stunde. Die Verdienstgrenze im Minijob erhöht sich auf 603 Euro monatlich im Jahresdurchschnitt. Die Pendlerpauschale wird auf 38 Cent erhöht, die Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie auf sieben Prozent reduziert.

Ab 2026 können Menschen, die sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind und bereits die gesetzliche Regelaltersgrenze erreicht haben, mit der sogenannten „Aktivrente“ bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen. Das Kindergeld klettert für jedes Kind um vier Euro auf 259 Euro pro Monat.

Der Preis für das Deutschlandticket steigt allerdings ebenfalls – von 58 auf monatlich 63 Euro. Die Gasspeicherumlage ist dafür mit dem Jahreswechsel entfallen und ein Bundeszuschuss zu den Netzentgelten soll die Stromkosten dämpfen. Ob dies auch bei den Verbrauchern ankommt, muss zwischen Energieversorgern und Kunden am Markt ausgehandelt werden.

Alle 18-jährigen Frauen und Männer sollen im neuen Jahr einen Fragebogen ausfüllen, um die Motivation und Eignung für den Einsatz in der Bundeswehr zu erfragen. Männer müssen den Fragebogen ausfüllen, für die Frauen ist die Beantwortung freiwillig.

Und Betriebe der Land- und Forstwirtschaft bekommen ab 1. Januar wieder Zuschüsse für den Einsatz von Diesel-Kraftstoff. Künftig können sich land- und forstwirtschaftliche Betriebe wieder 21,48 Cent pro Liter von der Energiesteuer für Diesel erstatten lassen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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