Land investiert Millionen in Denkmalschutz

Das Land Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr rund 10,3 Millionen Euro in die Denkmalpflege investiert. Das teilte die Staatskanzlei mit.

Das Geld floss unter anderem in die Sanierung von Kirchen, Burgen, Industriedenkmälern, Parks und Schlössern. Insgesamt gibt es im Land etwa 36.000 Kulturdenkmäler.

Als Beispiele nannte die Staatskanzlei den Stendaler Dom und Schloss ‚Henriette‘ in Helmsdorf im Landkreis Mansfeld-Südharz.

Für die Sanierung des Nordquerhauses des Doms St. Nikolaus und Bartholomäus in Stendal stellte das Land 337.000 Euro bereit. Der Landtag beschloss zudem, für den Abschluss der Generalsanierung bis zu 5,4 Millionen Euro aus Bundesmitteln bereitzustellen.

Schloss ‚Henriette‘ erhielt 85.400 Euro für die Sanierung der Decke des Tellersaals, für Fenster und für den Wiederaufbau von Stuckkonsolen.

Kulturminister Rainer Robra betonte, Denkmäler seien mehr als historische Bauwerke. ‚Sie stiften Identität, schaffen Heimat und verbinden Generationen‘, sagte er. Der Erhalt verdanke sich vor allem dem großen ehrenamtlichen Engagement vieler Menschen vor Ort.

Neben den direkten Investitionen fördert das Land auch das Institut für Diagnostik und Konservierung an Denkmalen (IDK) mit jährlich 160.000 Euro. Landesstiftungen und Sonderprogramme wie der Masterplan Gartenreich leisteten weitere Beiträge zum Erhalt des kulturellen Erbes, das auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Kulturtourismus sei.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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