Sachsen fördert sechs deutsch-tschechische Forschungsprojekte mit 2,6 Millionen Euro

Das sächsische Wirtschaftsministerium hat sechs grenzüberschreitende Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Partnern aus Tschechien bewilligt. Die sächsischen Partner erhalten dafür eine Förderung in Höhe von 2,6 Millionen Euro, wie das Ministerium am Freitag mitteilte.

Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln.

An den Vorhaben sind auf sächsischer Seite sieben kleine und mittlere Unternehmen sowie vier Forschungseinrichtungen beteiligt. Gemeinsam mit tschechischen Partnern entwickeln sie bis Ende 2027 innovative Produkte und Verfahren.

Die Projekte reichen von einer Anlage zur Strahlungsmessung beim Rückbau von Kernanlagen über neue Verfahren zur Überwachung von Bahninfrastruktur bis hin zur Nutzung von Algenkulturen zur Verbesserung der Luftqualität.

Wirtschaftsminister Dirk Panter betonte den Mehrwert der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. ‚Sächsische Unternehmen profitieren von zusätzlichem Know-how, neuen Perspektiven und erweiterten Netzwerken‘, sagte er. In vorangegangenen Förderaufrufen seit 2023 wurden bereits 22 sächsische Einrichtungen in zehn Projektverbünden mit insgesamt 6,35 Millionen Euro unterstützt.

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