Zugunglück in Spanien: Mindestens 39 Tote nach Kollision von Hochgeschwindigkeitszügen bei Córdoba

Bei dem Zugunglück im Süden Spaniens vom Sonntagabend ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 39 Menschen gestiegen.

Mehr als 152 Personen wurden den offiziellen Angaben vom Montag zufolge verletzt, davon befinden sich 48 im Krankenhaus, 13 auf der Intensivstation. Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente erklärte, dass die Zahl der Todesopfer noch nicht endgültig sei und weiter steigen könne.

Das Unglück ereignete sich nahe der Gemeinde Adamuz bei Córdoba, als ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Gesellschaft Trenitalia entgleiste und auf das benachbarte Gleis geriet. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Hochgeschwindigkeitszug von Renfe. Beide Züge waren mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, der Iryo-Zug von Málaga nach Madrid und der Renfe-Zug von Madrid nach Huelva.

Die Ursache des Unfalls ist bislang noch unklar. Der entgleiste Zug war erst seit 2022 in Betrieb und hatte seine letzte Inspektion vier Tage vor dem Unfall. Verkehrsminister Puente bezeichnete den Vorfall als „extrem seltsam“, da der Unfall auf einem geraden und kürzlich renovierten Streckenabschnitt geschah. Eine Untersuchung soll die genauen Ursachen klären.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Kriminalstatistik 2025: Straftaten im Bundestag sinken, Waffendelikte steigen deutlich

    Die Polizeiliche Kriminalstatistik der Bundestagspolizei weist für das Jahr 2025 insgesamt 385 Straftaten aus. Im Vergleich zu 2024 ist das ein Rückgang um 34 Fälle, melden die Zeitungen der „Mediengruppe…

    Türkische Gemeinde und Grüne kritisieren monatelange Wartezeiten für Deutschland-Visa als demütigend

    Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) kritisiert die monatelangen Wartezeiten für Visa bei den deutschen Vertretungen in der Türkei und fordert schnelle Abhilfe. Die aktuelle Visapraxis sei auf keinen Fall…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert