Sachsen startet Initiative für modernere Fahrschulausbildung

Der Freistaat Sachsen bringt am Freitag eine Bundesratsinitiative zur Modernisierung der Fahrschulausbildung ein. Das teilte die sächsische Landesregierung mit.

Ziel sei es, die Ausbildung effizienter und planbarer zu machen, Fehlversuche zu reduzieren und Wartezeiten zu senken, ohne Abstriche bei der Verkehrssicherheit.

Infrastrukturministerin Regina Kraushaar betonte, der Führerschein sei für viele junge Menschen, besonders im ländlichen Raum, eine Voraussetzung für Ausbildung und Arbeit. ‚Der Geldbeutel sollte es nicht sein, der ein solch nachvollziehbares Bedürfnis nach mehr Mobilität zunichtemacht‘, sagte sie. Wirtschaftsminister Dirk Panter verwies auf die Bedeutung für den Arbeitsmarkt, da Mobilität in vielen Berufen wie dem Handwerk oder der Logistik unverzichtbar sei.

Die Initiative fordert die Bundesregierung auf, ihre angekündigte Reform zügig in einen Gesetzentwurf zu gießen.

Konkret sollen unter anderem eine bessere Verzahnung von Theorie und Praxis, kürzere Wartezeiten auf Prüfplätze und Erleichterungen beim Erwerb beruflich genutzter Führerscheine geprüft werden. Auch die Weiterentwicklung des begleiteten Fahrens ab 17 Jahren steht auf der Liste.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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