DAX im Minus: Leitindex leidet unter geopolitischen Spannungen und durchwachsenen Quartalsberichten

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiter knapp im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.715 Punkten berechnet, 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, Symrise und die Telekom, am Ende Heidelberg Materials, Scout24 und Siemens.

„Die Vorsicht bleibt derzeit ein stetiger Begleiter bei den Investoren“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Zum einen bleibe die Situation im Nahen Osten angespannt und zum anderen kämen immer mehr durchwachsene Unternehmensnachrichten und Quartalsberichte in die Finanzmärkte. „Der Dax leidet darunter besonders, da er von vielen dieser Faktoren derzeit abhängig ist und kaum ein Eigenleben aufbauen kann.“

Insbesondere die Dax-Schwergewichte halten sich am heutigen Handelstag im Mittelfeld auf und geben kaum Unterstützung. „Das kann sich auch wieder ändern, wird derzeit jedoch treibendes Momentum bleiben“, so Lipkow. „Insbesondere die Kursentwicklungen an den US-Aktienmärkten stellen wichtige Kurstreiber für den Dax dar.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1812 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8466 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,41 US-Dollar; das waren 8 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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