Deutsche Bob-Piloten holen Gold und Silber im Viererbob bei Olympia – Deutschland landet auf Platz fünf im Medaillenspiegel

Am Abschlusstag der Olympischen Winterspiele in Italien haben die deutschen Bob-Piloten noch einmal Gold und Silber für Deutschland geholt.

Wie schon im Zweierbob sicherte sich Pilot Johannes Lochner Gold, diesmal mit seinen Anschiebern Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer. Silber holte Francesco Friedrich mit seinen Anschiebern Alexander Schüller, Matthias Sommer und Felix Straub. Bronze ging an das Team um Pilot Michael Vogt aus der Schweiz, nachdem der zuvor auf dem dritten Rang liegende deutsche Bob um Adam Ammour und die Anschieber Issam Ammour, Joshua Tasche und Alexander Schaller im letzten Durchgang noch von den Medaillenrängen verdrängt wurde.

In der Endbilanz kommt Deutschland nach dem Erfolg im Viererbob bei den Spielen in Norditalien auf acht Gold-, zehn Silber- und acht Bronzemedaillen und steht damit auf dem fünften Platz im Medaillenspiegel. Mit 26 Medaillen insgesamt kommt das deutsche Team zwar nur auf eine weniger als in Peking 2022, hat aber vier Olympiasiege weniger verbucht. Es ist damit das erste Mal seit Sotschi 2014, dass Deutschland nicht zu den Top-3-Wintersportnationen zählt.

An den Disziplinen im Eiskanal liegt der vergleichsweise schwache Platz Deutschlands im Medaillenspiegel aber nicht. Denn die deutschen Athleten in den Rodel-, Skeleton- und Bob-Wettbewerben haben alleine sechs Gold-, acht Silber- und fünf Bronzemedaillen beigesteuert und somit ein deutlich schlechteres Abschneiden des Gesamtteams verhindert.

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