Finanzminister Klingbeil warnt vor Risiken für Märkte durch Nahost-Krieg und fordert Ende des Iran-Regimes

Angesichts der Unruhe an den internationalen Finanz- und Rohstoffmärkten infolge des Kriegs im Nahen Osten hat Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) angekündigt, die Risiken für Märkte, Handel und Wirtschaft eng zu verfolgen.

„Wir beobachten die Risiken für die internationalen Finanzmärkte, für Handel und Wirtschaft sehr genau“, sagte Klingbeil dem „Spiegel“. „Wir stehen dazu in permanentem Kontakt mit unseren europäischen Partnern und den Finanzinstitutionen.“

Klingbeil mahnte eine schnelle Rückkehr zu ernsthaften Verhandlungen an, mit dem Ziel einer dauerhaften Abkehr Irans von einem Nuklear- und Raketenprogramm sowie von einer destabilisierenden Rolle in der Region. „Es geht jetzt darum, einen Flächenbrand durch die maßlosen Vergeltungsschläge des iranischen Regimes zu verhindern. Die Zivilbevölkerung in der gesamten Region muss geschützt werden.“

Für den Fall eines Zusammenbruchs des iranischen Regimes verlangte Klingbeil, dass die Menschen im Iran frei über eine neue Regierung entscheiden können. „Für uns ist klar: Das iranische Volk hat das Recht, über seine Zukunft selbst zu bestimmen, wenn die Terrorherrschaft des Mullah-Regimes zu Ende geht.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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