Die Zahl der Gästeankünfte in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr mit knapp 3,4 Millionen nahezu auf Vorjahresniveau geblieben. Die Übernachtungen gingen leicht um 1,4 Prozent auf rund 8,23 Millionen zurück, teilte das Statistische Landesamt mit.
Damit lag die Übernachtungszahl weiterhin deutlich über der Acht-Millionen-Marke und war das vierthöchste Ergebnis seit dem Rekordjahr 2019.
Die meisten Übernachtungen erfolgten traditionell im August mit über 912.000, die wenigsten im Januar mit etwa 387.800. Der weitaus größte Teil des Tourismusaufkommens wird von Gästen aus dem Inland erbracht. Die Nachfrage internationaler Gäste stieg bei den Ankünften auf 252.000, die Zahl ihrer Übernachtungen sank jedoch um 5,1 Prozent auf 535.000. Die wichtigsten Herkunftsländer waren die Niederlande, Polen und Dänemark.
Die meisten Gäste übernachteten in Hotels, gefolgt von Hotel garnis, Pensionen und Jugendherbergen.
Das Reisegebiet Harz und Harzvorland behauptete seine Stellung als beliebteste Reiseregion. Die wirtschaftliche Entwicklung der Branche stabilisierte sich 2025, die nominalen Umsätze im Beherbergungsgewerbe stagnierten, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg um 2,0 Prozent.
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