Dax startet freundlich in den Handel – Ölpreisrückgang sorgt für Entspannung

Nach den deutlichen Kursverlusten vom Vortag ist der Dax am Dienstag freundlich in den Handel gestartet. Kurz nach 9:30 Uhr standen 21.150 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,7 Prozent mehr als am Montagnachmittag.

„Die Lage am Persischen Golf ist weiterhin nicht geklärt und die Energiepreise liegen auf erhöhten Niveaus und schwanken dort mitunter deutlich“, heißt es im Tagesausblick der Landesbank Hessen-Thüringen. Im Hinblick auf die weiteren Perspektiven an den Finanzmärkten sei zum einen entscheidend, wie lange die Energiepreise erhöht bleiben, und zum anderen, wie stark die Zweitrundeneffekte bei der Inflationsentwicklung sein werden. „Dies könnte die Notenbanken herausfordern, die Geldpolitik zu straffen, wodurch die konjunkturellen Aussichten getrübt würden“, so die Helaba.

Für etwas Entspannung sorgte ein niedrigerer Ölpreis. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 112,50 US-Dollar, das waren 193 Cent oder 1,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Gefragt waren unter den Dax-Titeln zu Handelsbeginn Scout24 oder Commerzbank, die beide um die drei Prozent zulegten, gefolgt von Zalando und Rheinmetall mit Zugewinnen um die zwei Prozent.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1693 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8552 Euro zu haben.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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