US-Börsen uneinheitlich nach Inflationsdaten – Ölpreis steigt stark an

Die US-Börsen haben sich am Mittwoch uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 47.417 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.776 Punkten 0,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.965 Punkten wenige Punkte im Plus.

Die US-Statistikbehörde teilte am Mittwoch mit, dass die Inflationsrate im Februar wie im Vormonat bei 2,4 Prozent lag. Für Anleger ist der Wert für gewöhnlich ein Hinweis auf die künftige Zinspolitik der US-Zentralbank Federal Reserve, für die ein erhöhter Leitzins eine Möglichkeit ist, das Ziel einer Inflationsrate von 2,0 Prozent zu erreichen. Doch der Krieg der USA und Israels gegen den Iran erschweren derzeit Prognosen über die Zinspolitik der Federal Reserve. Denn der infolge des Krieges gestiegene Ölpreis droht die Inflation anzuheizen und damit das Ziel der Preisstabilität zu gefährden. Und auch das zweite Ziel der Fed, die Maximalbeschäftigung, könnte von den Auswirkungen des Krieges beeinträchtigt werden.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1573 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8641 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ leicht nach, am Abend wurden für eine Feinunze 5.183 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 143,99 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 92,50 US-Dollar, das waren 5,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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