Asyl in Deutschland: Nur etwa ein Viertel der iranischen Antragsteller erhält Schutz

Von den Asylbewerbern aus dem Iran bekommt derzeit nur etwa ein Viertel die Erlaubnis, in Deutschland zu bleiben. Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben) unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf).

„Im Januar und Februar hat das Bundesamt über 891 Asylverfahren iranischer Staatsangehöriger entschieden. Die Gesamtschutzquote betrug 27,6 Prozent“, sagte ein Sprecher der Nürnberger Behörde den Zeitungen. „Im vergangenen Jahr betrug die Gesamtschutzquote 22,8 Prozent – bei 11.626 Entscheidungen.“ Die Gesamtschutzquote ergibt sich aus der Anzahl der Asylanerkennungen, der Gewährung von Flüchtlingsschutz und der Feststellung eines Abschiebeverbots im Verhältnis zur Gesamtzahl der Asylentscheidungen.

„Aktuell ist noch nicht konkret feststellbar, inwiefern sich die Entwicklungen im Iran und in der Region auf die Entscheidungspraxis auswirken“, erklärte der Sprecher. „Denn zurzeit lässt sich nicht vorhersehen, wie und in welche Richtung sich die Lage insgesamt entwickeln wird.“ Ob sich daraus Fluchtbewegungen in der Region oder aus der Region heraus ergäben, sei ebenfalls noch nicht vorhersehbar.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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