Sachsen warnt Geflügelhalter vor „Newcastle-Krankheit“

Das sächsische Sozialministerium hat Geflügelhalter im Freistaat vor einem hohen Ansteckungsrisiko mit der „Newcastle-Krankheit“ gewarnt. Das Ministerium teilte am Donnerstag mit, dass die auch als atypische Geflügelpest bekannte Tierseuche derzeit in Brandenburg und Bayern grassiere, wo bereits über 1,5 Millionen Tiere gekeult werden mussten.

Als wirksamsten Schutz für die Bestände nannte Sozialministerin Petra Köpping die gesetzlich vorgeschriebene Schutzimpfung von Hühnern und Puten.

Stichproben hätten jedoch vor allem in Kleinsthaltungen einen unzureichenden Impfschutz aufgezeigt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Ausbrüche sei es dringend erforderlich, den Impfstatus zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen.

Zudem müssten Biosicherheitsmaßnahmen strikt eingehalten werden.

Halter sind verpflichtet, Auffälligkeiten wie ein vermehrtes Sterben der Tiere, einen Rückgang der Legeleistung oder typische Krankheitssymptome sofort dem Veterinäramt zu melden. Die Behörden intensivieren derzeit ihre Kontrollen und die Öffentlichkeitsarbeit.

Für den Menschen gilt das Virus als weitgehend ungefährlich.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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