Die Bundespolizei hat am Mittwoch einen bewaffneten Mann am Dresdner Hauptbahnhof gestoppt. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Dresden am Donnerstag mit.
Bei dem 29-Jährigen fanden die Beamten ein Einhandmesser, eine geladene Schreckschusspistole und 40 illegale F4-Böller.
Die Polizei war gegen 15:10 Uhr zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung im Bahnhof gerufen worden. Der Deutsche hatte sich laut Polizei höchst aggressiv verhalten und einen Sicherheitsmitarbeiter rassistisch beleidigt.
Da er sich nicht beruhigen ließ, wurde er zur Dienststelle gebracht, wo die gefährlichen Gegenstände in seinem Rucksack entdeckt wurden. Ihm drohen Strafverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung sowie Verstößen gegen Waffen- und Sprengstoffrecht.
In einem weiteren Vorfall am selben Abend um 22:35 Uhr wehrte sich ein 42-jähriger Italiener bei einer Kontrolle im Hauptbahnhof massiv gegen die Beamten.
Bei ihm wurde Marihuana sichergestellt. Er muss sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
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