Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) hat nach einer fünftägigen Reise nach Frankreich für eine engere europäische Kooperation im globalen Wettbewerb geworben. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) am Freitag mit.
Panter besuchte mit einer Fachdelegation die Regionen Auvergne-Rhône-Alpes, Île-de-France und Okzitanien, um Kontakte in den Bereichen Mikroelektronik, Verbundwerkstoffe, Life Sciences und Erneuerbare Energien zu vertiefen.
In Grenoble, einem Zentrum für Halbleiter und KI, betonte der Minister die Notwendigkeit, eine möglichst vollständige Halbleiter-Wertschöpfung in der EU aufzubauen.
„Nur gemeinsam bestehen wir im globalen Wettbewerb und bleiben konkurrenzfähig“, sagte Panter. Die Delegation besuchte unter anderem das Netzwerk Minalogic, das KI-Institut MIAI und den Halbleiterzulieferer Soitec.
In Paris informierte sich der Minister im weltgrößten Startup-Campus ‚Station F‘ über Innovationsförderung.
Auf der Fachmesse JEC World in Paris präsentierten sich 23 sächsische Unternehmen und Institute. Frankreich ist für Sachsen ein wichtiger Außenhandelspartner; die Exporte lagen 2024 bei rund 2,7 Milliarden Euro.
Zum Abschluss der Reise besichtigte die Delegation in Okzitanien Einrichtungen im Bereich erneuerbarer Energien und innovative Unternehmen. Panter zog ein positives Fazit und betonte, dass enge Kooperationen innerhalb der EU der Schlüssel seien, um sich gegen Protektionismus und unfaire Subventionen aus anderen Weltregionen zu behaupten.
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