Digitalministerium plant zentrale Gründungsplattform als „One-Stop-Shop“

Um Unternehmensgründungen künftig schneller und einfacher zu gestalten, will das Digitalministerium von Karsten Wildberger (CDU) noch in diesem Jahr eine zentrale Gründungsplattform einführen.

Angesichts komplexer Vorgänge wünschten sich Gründer „einen zentralen, staatlichen Anlaufpunkt“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums der „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Eine zentrale Gründungsplattform solle daher noch „in diesem Jahr gelauncht werden“.

Die Plattform sei als „One-Stop-Shop“ konzipiert, „der den gesamten Gründungsprozess effizient bündelt“, erklärte die Sprecherin. Zudem arbeite man an einem neuen Kombiantrag, der die Gewerbeanmeldung und die steuerliche Erfassung in einem Prozess bündle.

In der föderalen Modernisierungsagenda hatten sich Bund und Länder Ende 2025 darauf verständigt, Gründungen innerhalb von 24 Stunden zu ermöglichen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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