FDP-Vorsitz: Henning Höne hält trotz Kubicki-Kandidatur an Bewerbung fest

Trotz der Kandidatur von FDP-Vize Wolfgang Kubicki für den Parteivorsitz der Liberalen hält NRW-Landeschef Henning Höne an seiner eigenen Kandidatur fest.

„Ich habe nicht kandidiert gegen eine bestimmte Person, sondern für den Bundesvorsitz der Freien Demokraten“, sagte er im WDR. „Die FDP braucht dringend einen Neuanfang, der ist uns seit der Ampelregierung nicht gelungen und zu einem glaubwürdigen Neuanfang gehören eben auch neue Gesichter, und genau das ist Teil meines Angebots.“

Höne will nicht von einem Machtkampf sprechen: „Ich finde, wir müssen ein bisschen aufpassen, dass wir nicht immer von einer Wahl sprechen bei Parteien, wenn in Wahrheit nur eine Person kandidiert, und direkt von Machtkampf oder von Kampfkandidaturen, sobald es eine Auswahl gibt.“ Es sei doch eigentlich in einer Demokratie das Natürlichste der Welt, dass die Wähler, dass die Delegierten auf Parteitagen auch eine Auswahl haben, wenn sie wählen.

Auf die Frage, ob Kubicki einen Vorteil durch mehr Erfahrung und ein großes Netzwerk hat: „Erfahrung ist ja ein Aspekt, aber doch nicht der einzige.“ Und gerade wenn es nach einer solchen Wahlniederlage bei der Bundestagswahl an einen Neuanfang gehe, finde er, sollte sich die Partei auch trauen, wirklich einen Neuanfang zu wagen. „Niemand wurde bekannt geboren, sondern das ist von allen heute bekannten Gesichtern in der Politik erarbeitet worden.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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