Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze in Sachsen ist im laufenden Ausbildungsjahr gesunken. Wie das sächsische Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte, haben Betriebe seit Oktober 15.391 Stellen gemeldet, ein Minus von 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Im Vergleich zu 2024 beträgt der Rückgang sogar 11 Prozent. Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) sagte, dass Ausbildung trotz wirtschaftlicher Herausforderungen Zukunftschancen für Unternehmen sichere.
Positiv sei, dass das Interesse junger Menschen an einer Berufsausbildung stabil bleibe.
Insgesamt hätten sich 14.066 Jugendliche bei den Arbeitsagenturen gemeldet, nur 87 weniger als im Vorjahr. Der Minister wies darauf hin, dass der Beratungsbedarf beim Berufseinstieg weiter steige und viele Potenziale ungenutzt blieben.
Um dem entgegenzuwirken, setzt der Freistaat auf gezielte Maßnahmen.
Dazu gehören die Stärkung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten mit rund 11 Millionen Euro aus dem Sachsenfonds, der Ausbau von Jugendberufsagenturen und der Einsatz von Arbeitsmarktmentoren zur Erhöhung der Ausbildungsbeteiligung von Schutzsuchenden und Zugewanderten.
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