Tankstellenverband kritisiert Steuersenkung als „Kurzschlusshandlung“ und fordert Preis-Diktat für Konzerne

Der Tankstellenverband hält die Maßnahme der Koalition, durch eine Senkung der Mineralölsteuer den Preis für Diesel und Benzin für zwei Monate um 17 Cent zu reduzieren, für nicht zielführend. „Ich halte davon nichts. Das ist eine absolute Kurzschlusshandlung“, sagte Verbandssprecher Herbert Rabl der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe).

Zwar sei alles gut, was die Menschen entlaste. „Wir haben aber aus der Ukraine-Krise gelernt, dass die Konzerne eben nicht im vollen Umfang die Steuerentlastung weitergeben. Niemand kann das kontrollieren“, so Rabl. Stattdessen müsse den Unternehmen der Preis diktiert werden. „Es geht jetzt nur mit harten Bandagen in Richtung Mineralölkonzerne bei gleichzeitiger Steuerminderung.“ Gehe man so nicht vor, „bleibt man in der Hand der Konzerne“, so der Sprecher weiter.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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