Geschlechterunterschiede bei Ausbildungswahlen bleiben bestehen

Bei der Berufswahl zeigen sich in Deutschland nach wie vor deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

Im Jahr 2024 war der Beruf der Medizinischen Fachangestellten demnach mit einem Anteil von 9,4 Prozent aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge der meistgewählte Ausbildungsberuf unter weiblichen Auszubildenden. Bei den männlichen Auszubildenden war Kraftfahrzeugmechatroniker mit einem Anteil von 7,5 Prozent die erste Wahl.

Auf dem zweiten Platz bei den Neuverträgen der weiblichen Auszubildenden folgte 2024 der Ausbildungsberuf der Kauffrau für Büromanagement (8,8 Prozent), auf dem dritten Platz jener der Zahnmedizinischen Fachangestellten (7,5 Prozent). Bei den männlichen Auszubildenden folgten auf Rang zwei und drei der Beruf des Fachinformatikers (5,0 Prozent) und des Elektronikers (4,6 Prozent).

Nach wie vor absolvieren deutlich mehr Männer als Frauen eine Berufsausbildung im dualen System: Von den rund 475.100 Personen, die im Jahr 2024 in Deutschland einen entsprechenden neuen Ausbildungsvertrag abschlossen, waren knapp zwei Drittel (63,8 Prozent) männlich.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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