Verteidigungsausschuss-Vorsitzender Röwekamp: Möglicher US-Truppenabzug ist kein Grund zur Panik, aber ein Weckruf für mehr Eigenverantwortung

Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestages, Thomas Röwekamp (CDU), hat angesichts der US-Ankündigung eines Truppenabzugs von 5.000 Soldaten zu Gelassenheit aufgerufen und zugleich von einem Weckruf gesprochen.

„Sicherheitspartnerschaft ist kein Deal und die Nato kein Basar. Deshalb sind die dauernden Provokationen des amerikanischen Präsidenten inakzeptabel“, sagte Röwekamp der „Rheinischen Post“. Ein möglicher Abzug von US-Truppen in der angekündigten Größenordnung aus Deutschland sei jedoch kein Grund zur Panik, aber ein weiterer Weckruf, so der CDU-Verteidigungspolitiker.

„Für Deutschland bedeutet das vor allem mehr Verantwortung. Wir sollten uns davon nicht irritieren lassen, sondern unsere eigenen Fähigkeiten entschlossen stärken“, so Röwekamp. Europa müsse sicherheitspolitisch auf eigenen Beinen stehen – diesen Kurs habe man eingeschlagen. Deutschland übernehme diese Verantwortung und werde die konventionellen US-Fähigkeiten schrittweise und mit den europäischen Nato-Partnern übernehmen, sagte Röwekamp.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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