Kubicki: Wer gegen mich arbeitet, arbeitet auch gegen den Erfolg der FDP

FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki sieht das aktuelle Interesse an seiner Person als Gewinn für die Partei. „Wir leiden darunter, dass die FDP im vergangenen Jahr öffentlich unsichtbar geworden ist. Das hat sich in den vergangenen drei Wochen – mit meiner Kandidatur – geändert“, sagte Kubicki der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagausgabe).

Die politischen Konkurrenten und viele Medien rechneten damit, dass „die FDP wieder Erfolg haben kann“, fügte der Politiker hinzu, der beim Bundesparteitag Ende Mai für den Parteivorsitz kandidiert. „Bisher wird die Marke Kubicki nicht mehr richtig mit der FDP verbunden. Das wird sich ändern in dem Moment, von dem an ich Vorsitzender bin.“

Bei seinen Auftritten seien die Menschen „oft begeistert“, so Kubicki. Es gehe dabei nicht um jedes Detail, das er erzähle, sondern um „ein Gefühl, das die Leute mit mir verbinden“. Er werde immer angekündigt „als der, der Klartext spricht. Dabei kann ich mit dem Begriff gar nichts anfangen“. Für die FDP gab Kubicki das Ziel aus, bis Mai nächsten Jahres in Umfragen „deutlich über fünf Prozent“ zu stehen.

Mit Blick auf seinen Herausforderer Henning Höne betonte Kubicki, er und der FDP-Landeschef in NRW hätten „gar kein Problem miteinander“. „Er ist Vorsitzender des größten Landesverbandes – ich will ihn groß-, nicht kleinmachen.“ Grundsätzlich gehe er davon aus, dass „auch meine Kritiker mich dann unterstützen. Wir haben ja dasselbe Ziel, und wer da gegen mich arbeitet, arbeitet auch gegen den Erfolg der FDP“, sagte Kubicki.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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