Bei Volkswagen verschärft sich offenbar der Druck auf die deutschen Fahrzeugwerke. Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, sollen die Standorte Emden und Hannover ihre internen Kostenziele im ersten Quartal verfehlt haben.
Das Unternehmen wollte die Zwischenstände nicht kommentieren und verwies lediglich auf bereits erreichte Einsparungen von durchschnittlich 20 Prozent in Wolfsburg, Emden und Zwickau. Neue Produktionsdaten des Branchendiensts Marklines sollen laut dem „Handelsblatt“ zudem eine schwache Entwicklung zeigen: In Emden und Zwickau sei der Output in den ersten beiden Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, heißt es. Für März lägen noch keine Daten vor.
Bereits 2025 hatten mehrere Werke ihre Kostenvorgaben verfehlt. Volkswagen will die Fabrikkosten in Europa von über 4.000 auf rund 3.000 Euro je Fahrzeug senken. Gelingen soll das vor allem über Einsparungen an den deutschen Standorten. Parallel prüft der Konzern neue Optionen zur Auslastung, darunter Kooperationen mit chinesischen Herstellern oder alternative Nutzungen einzelner Werke.
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