Bundesnetzagentur gibt Entwarnung: Gasspeicherfüllstände sind kein Grund zur Sorge

Die Bundesnetzagentur hat Kritik an angeblich zu niedrigen Gasspeicherfüllständen zurückgewiesen. „Sich Mitte Mai schon volle Speicher zu wünschen, kann ich emotional verstehen“, sagte Behördenchef Klaus Müller dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben). Ökonomisch und physikalisch sei das aber nicht notwendig, ergänzte er.

Müller verwies auf die vier Flüssiggasterminals an Nord- und Ostsee, die schon im letzten Winter stark geholfen hätten. Gasspeicher seien immer noch wichtig, „aber diese Fixierung, wie sie in 2022/2023 noch richtig war, die ist so nicht mehr notwendig.“

Trotzdem seien in den letzten zwei Wochen drei Prozentpunkte eingespeichert worden, „also zu einem sehr frühen Zeitpunkt“, sagte Müller dem RND. Die Kavernenspeicher, die großen Speicher in Deutschland, könnten innerhalb von 30 Tagen befüllt werden. Die Gashändler seien nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. „Aber man muss jetzt nicht in Hektik verfallen“, betonte Müller.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Selenskyj in Berlin: Merz kündigt Besuch und Treffen im Kanzleramt an

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommt am Dienstag nach Berlin. Das kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Morgen bei einer Rede bei der IHK Berlin an. Demnach ist unter anderem…

    Großrazzia gegen mutmaßliche kriminelle Vereinigung in mehreren Bundesländern

    Die Sicherheitsbehörden in mehreren Bundesländern sind am Dienstag im Rahmen einer Großrazzia gegen eine mutmaßliche kriminelle Vereinigung vorgegangen.Wie die Behörden mitteilten, sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und des Polizeiliche Terrorismus-…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert