Bund der Steuerzahler: Elterngeld muss neu ausgerichtet werden – Sparzwang im Familienministerium

Der Bund der Steuerzahler fordert eine Neuausrichtung des Elterngelds. Mit Blick auf den größten Posten im Haushalt von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) sagte Präsident Reiner Holznagel der „Rheinischen Post“: „Zurecht ist jedes Ressort gefordert, zu sparen, so auch das Familienministerium. Eine Neuausrichtung des Elterngelds ist somit nahezu zwangsläufig, denn die Zeit der Tabus im Haushalt ist vorbei.“

Gleichzeitig dürften die Sparanstrengungen des Bundes nicht zur Belastungsprobe für Steuerzahler und ihre Familienpläne werden. Holznagel sagte, Familien müssten „besonders geschützt und gefördert“ werden. Das gehe auch über steuerliche Vorteile oder stärkere Boni in den umlagefinanzierten Sozialversicherungssystemen, die auf nachkommende Beitragszahler angewiesen seien.

Ministerin Prien muss 2027 in ihrem Etat 500 Millionen Euro einsparen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Hitze in Deutschland: Friedhofsgärtner fordern Ausnahmen von Gießverboten für Gräber

    Angesichts anhaltender Hitzeperioden fordert der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF), Gräber von behördlichen Gießverboten auszunehmen.„Wir fordern, dass die Grabbewässerung auf Friedhöfen von flächendeckenden Gießverboten ausgenommen wird“, sagte der Vorsitzende des Bundes…

    DIHK-Präsident Adrian: Grundgesetzänderung nötig für flexiblere Sonntagsöffnungen im Einzelhandel

    DIHK-Präsident Peter Adrian wirbt für eine Grundgesetzänderung, um die Rechtslage für verkaufsoffene Sonntage dauerhaft zu klären.„Das Bundesverfassungsgericht hatte sich in seiner Entscheidung aus dem Jahr 2009 auf die Weimarer Reichsverfassung…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert