US-Börsen uneinheitlich: Dow fällt, Nasdaq steigt dank Analysteneinschätzung

Die US-Börsen haben sich am Dienstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 50.462 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.519 Punkten 0,6 Prozent im Plus. Die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 30.001 Punkten 1,8 Prozent im Plus, Hintergrund ist eine Analysteneinschätzung zum Halbleiterhersteller Micron.

Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran steht weiterhin an den US-Börsen im Fokus. Das Weiße Haus macht den Anlegern derzeit Hoffnungen auf schnelle Ergebnisse in den Verhandlungen – trotz der derzeitigen Angriffe. Die Gespräche mit dem iranischen Regime sollen noch mehrere Tage dauern. Von manchen wird es auch als Bewegung in den Verhandlungen interpretiert, dass der Iran für die Straße von Hormus keine Durchfahrtsmaut mehr verlangen will und stattdessen eine Servicegebühr für Navigationsdienste angekündigt hat.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1632 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8597 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 4.507 US-Dollar gezahlt (-1,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,58 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 99,59 US-Dollar, das waren 3,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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