Sachsens Wirtschaftsminister Panter fordert fairen Anteil für Osten bei Verteidigungsinvestitionen

Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter hat vor dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum (OWF) in Bad Saarow einen fairen Anteil für Ostdeutschland bei Verteidigungsinvestitionen gefordert. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz mit.

Panter nimmt am Montag an einer Podiumsdiskussion zum Thema Sicherheitsökonomie teil.

„Wir wollen Gestalter statt Zuschauer sein“, sagte Panter im Vorfeld der Veranstaltung. Gerade die ostdeutschen Länder verfügten über starke Innovationscluster und hochspezialisierte Unternehmen – von Mikroelektronik über KI bis hin zu Drohnen-, Kommunikations-, Textil- und Optiktechnologien.

Viele dieser Technologien seien als Dual-Use-Anwendungen auch sicherheitsrelevant. Der Minister warb dafür, die ostdeutschen Standorte systematisch in Forschungs-, Innovations- und Beschaffungsstrategien des Bundes einzubeziehen.

Hintergrund der Forderung ist die Ankündigung des Bundesministeriums der Verteidigung, die Präsenz des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Dresden auszubauen.

Panter wertete dies als Chance für mehr Sichtbarkeit sächsischer Unternehmen bei öffentlichen Ausschreibungen der Bundeswehr. Bereits Anfang Mai hatte die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Elisabeth Kaiser, den Wirtschaftspreis „Vorsprung“ an die Vowalon Beschichtung GmbH aus Treuen im Vogtland verliehen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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