US-Börsen im Minus: Iran-Krieg belastet Dow, S&P 500 und Nasdaq

Die US-Börsen haben am Mittwoch deutlich nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 50.687 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.554 Punkten 0,7 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 30.571 Punkten 0,3 Prozent im Minus.

Der Iran-Krieg prägt weiterhin das Geschehen an den US-Börsen. Nachdem die erhoffen schnelle Einigung zwischen den USA und Iran weiter auf sich warten lässt, fokussieren sich Marktbeobachter wieder verstärkt auf Meldungen über das Geschehen vor Ort. In der Nacht zu Mittwoch kam es etwa zu Angriffen auf Kuwait und Bahrain. Das US-Militär, das dort Basen hat, führte Schläge gegen iranische Militäreinrichtungen auf der Insel Qeschm durch.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 97,92 US-Dollar, das waren 2,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1599 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8621 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 4.441 US-Dollar gezahlt (-1,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 123,10 Euro pro Gramm.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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