FDP-Chef Kubicki kritisiert DGB-Forderung nach verpflichtender Betriebsrente

FDP-Chef Wolfgang Kubicki weist den Vorstoß von DGB-Chefin Yasmin Fahimi zur Betriebsrente als „Schnapsidee“ zurück. Er fordert mehr Flexibilität bei der Rente, auch bei der Betriebsrente, und keinen zusätzlichen Zwang, wie er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte. Wer die Wirtschaft jetzt mit zusätzlichen Belastungen bedrohe, wisse nicht, was die Stunde geschlagen habe.

Kubicki legte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Ausladung Fahimis vom geplanten Reformgipfel in der kommenden Woche nahe. „Wenn dem Bundeskanzler noch irgendetwas am Wirtschaftsstandort gelegen ist, sagt er Frau Fahimi, dass sie mit solchen Vorschlägen zu Hause bleiben kann“, so der FDP-Chef.

Fahimi hatte als zusätzliche Altersversorgung eine verpflichtende Betriebsrente vorgeschlagen, in die auch die Arbeitgeber einzahlen sollten.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Bildungsstudie: Anteil der Schüler ohne Mathe-Mindeststandards steigt auf 24 Prozent

    Immer weniger Schüler in Deutschland verfügen über Mindeststandards im Fach Mathematik. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation für das Bundesbildungsministerium.…

    Nouripour: Abkommen mit Iran beseitigt Menschenrechtslage nicht

    Der Grünen-Außenpolitiker und Vizepräsident des Bundestages, Omid Nouripour, warnt davor, die Missstände im Iran nach der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran auszublenden.„Die Welt sehnt sich nach einem Ende…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert