G7-Gipfel in Frankreich: Ukraine-Krieg und Nahost im Fokus der Beratungen

Mit deutlicher Verspätung haben die Staats- und Regierungschefs der G7 ihr dreitägiges Gipfeltreffen in Frankreich am Dienstag mit Beratungen über den Ukraine-Krieg fortgesetzt. Dabei stieß am Morgen auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu den Verhandlungen in Évian dazu. Warum es zu der Verzögerung kam, war zunächst unklar. Als Letzter traf US-Präsident Donald Trump im Verhandlungssaal ein.

Thematisch soll es in der ersten Arbeitssitzung zunächst um die stockenden Ukraine-Verhandlungen gehen. Trump hatte im Vorfeld mit Selenskyj und Kremlchef Wladimir Putin telefoniert. Laut Selenskyj soll es geplant gewesen sein, auch Putin an den Genfersee einzuladen – dieser habe aber abgelehnt.

Im weiteren Tagesverlauf sind beim G7-Gipfel zudem Arbeitssitzungen zum Nahen Osten sowie mit den Partnerländern Indien, Brasilien, Ägypten und Südkorea geplant. Außerdem werden wie üblich zahlreiche bilaterale Treffen stattfinden. Eine große Abschlusserklärung mit allen Ergebnissen soll es bei dem Gipfel nach derzeitigem Stand nicht geben. Erklärungen zu Einzelthemen werden aber erwartet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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