Bundesinnenminister Dobrindt will Bürgergeld-Regelsatz kürzen

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) regt eine Kürzung des Bürgergeld-Regelsatzes an. „Das Bürgergeld mit knapp 50 Milliarden Euro pro Jahr kann einen entscheidenden Beitrag zur Konsolidierung leisten“, sagte der CSU-Politiker dem „Focus“.

Er sei nach wie vor der Überzeugung, dass hier deutlich mehr Einsparungen möglich seien als bisher geplant. Nach Ansicht von Dobrindt ist der Regelsatz derzeit zu hoch, da er eigentlich nur das Existenzminimum abdecken soll.

Die massiven Steigerungen beim Regelsatz in der vergangenen Wahlperiode hätten zu erheblichen Kostensteigerungen geführt. „Ich glaube, dass der Regelsatz derzeit zu hoch ist. Schließlich soll er das Existenzminimum abdecken und nichts darüber hinaus“, forderte der Innenminister. Das sollte noch einmal auf den Prüfstand.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    IW-Studie: Geburtenrate in Ostdeutschland seit 2015 um ein Drittel gesunken

    Die Geburtenrate in den ostdeutschen Flächenländern ist seit 2015 um ein Drittel gesunken. Das geht aus einer am Samstag veröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Besonders stark…

    Hannover 96 entlässt Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt mit sofortiger Wirkung

    Im Zuge der anhaltenden Krise beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 muss nun Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt gehen.„Der für die Bestellung der Geschäftsführung zuständige Aufsichtsrat der Hannover 96 Management GmbH hat sich einstimmig…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert