Wirtschaftsschwäche verkleinert Fachkräftelücke: Rückgang um 7,8 Prozent – besonders in Sozialberufen

Die anhaltende Wirtschaftsschwäche hat die Fachkräftelücke am deutschen Arbeitsmarkt deutlich verkleinert. Das geht aus einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, über die die „Rheinische Post“ berichtet.

Demnach sank die Lücke zwischen der Zahl der qualifizierten Arbeitslosen und der offenen Stellen im März 2026 um 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auffallend ist der starke Rückgang der Nachfrage nach Arbeitskräften in Sozialberufen, so die Studie. So ging die Fachkräftelücke etwa bei Erziehern in Kindertagesstätten im März um 5.300 gegenüber dem Vorjahresmonat besonders stark zurück. Dennoch fehlten hier weiterhin 12.200 Fachkräfte, jede zweite offene Stelle blieb unbesetzt.

Für den Rückgang machte das Kofa Sparpläne der Kommunen sowie eine rückläufige Migration verantwortlich.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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