Wirtschaftsminister Dirk Panter äußert Bedauern über Dow-Entscheidung in Böhlen

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat die Entscheidung von Dow, den Cracker in Böhlen über 2027 hinaus nicht weiterzubetreiben, mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen. Der geplante Teilrückzug des Unternehmens aus Sachsen gehört zur neuen europaweiten Strategie des Konzerns.

Nach Schätzungen sind in Böhlen und Schkopau zusammen circa 550 Mitarbeiter direkt betroffen.

Die Sächsische Staatsregierung steht bereits seit Wochen in intensivem Austausch mit den Geschäftsführungen von Dow Mitteldeutschland und Dow Deutschland sowie mit Betriebsvertretungen und kommunalen Partnern. In diesen Gesprächen werden gemeinsam Ideen und Ansätze erarbeitet, um den Chemiestandort Böhlen-Lippendorf mit neuen Investitionen und Produkten zu erhalten.

Der Freistaat wird diesen Prozess aktiv unterstützen.

Trotz der Herausforderungen ist Panter überzeugt, dass die Region ein Treiber für Transformation und Innovation in der chemischen Industrie bleibt. Sie wird maßgeblich beim Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes berücksichtigt und wird künftig mit dem im Aufbau befindlichen Großforschungszentrum CTC (Center for the Transformation of Chemistry) neue Zukunftsperspektiven schaffen.

Der Minister fordert Dow auf, weiterhin für die soziale Absicherung der betroffenen Mitarbeiter zu sorgen.

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