Robra fordert auskömmliche EU-Finanzierung für Sachsen-Anhalt nach 2027

Der für Europa zuständige Staatsminister Rainer Robra (CDU) hat sich für eine auskömmliche europäische Finanzierung für Sachsen-Anhalt nach dem Jahr 2027 ausgesprochen. Das teilte die Staatskanzlei am Montag mit.

Robra äußerte sich auf der Konferenz der Vorsitzenden der Europaausschüsse der nationalen Parlamente (COSAC) in Dublin.

„Es muss sichergestellt werden, dass Regionen nicht zurückfallen und keine neuen regionalen Ungleichheiten entstehen“, sagte Robra. Der Minister sprach sich zudem für das Subsidiaritätsprinzip aus, damit Sachsen-Anhalt selbst regeln könne, was nicht in Brüssel entschieden werden müsse.

Zugleich warnte er vor dem Einfluss europafeindlicher Kräfte: „Gerade jetzt geht es in Brüssel und Berlin für die Zeit nach 2027 um weitere Milliarden an EU-Förderung in Ostdeutschland. Für Sachsen-Anhalt wäre es verhängnisvoll, wenn das Land wegen europafeindlicher Rechtsextremer an Einfluss verlieren würde.“

Die EU bereitet derzeit den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die Jahre 2028 bis 2034 vor.

Robra, der seit 2002 Minister für Europa ist, nahm als Mitglied und Vertreter des Bundesrates an der COSAC-Sitzung teil. Irland richtet das Treffen im Rahmen seiner EU-Ratspräsidentschaft aus.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Mehrere Schwerverletzte bei Unfallserie auf der A 9

    Auf der Autobahn 9 hat es am Sonntag und Montag mehrere schwere Verkehrsunfälle mit insgesamt neun Verletzten gegeben. Das teilte die Polizei am Montag mit. Bereits am Sonntagmittag kam es…

    VW nach Kollision auf dem Dach

    Eine 59-jährige Frau hat am Montagmorgen in Salzwedel beim Abbiegen einen Unfall verursacht. Sie befuhr mit ihrem Mini die Jahnstraße und bog nach links auf die Karl-Marx-Straße ab, wobei sie…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert