Viele Dax-Unternehmen trotz Trump-Zöllen mit detaillierten Prognosen – Nur drei fallen negativ auf

Obwohl US-Präsident Donald Trump und seine zahlreichen Zollankündigungen Prognosen für das laufende Geschäftsjahr schwierig machen haben 14 der insgesamt 40 Unternehmen im deutschen Leitindex Dax besonders detaillierte Vorhersagen für den Verlauf ihrer Geschäftsdaten im aktuellen Geschäftsjahr vorgelegt. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe).

Zu den 14 Unternehmen zählen die Allianz, BASF, Bayer, Continental, Daimler Truck, DHL, Deutsche Telekom, Fresenius, Hannover Rück, Henkel, Rheinmetall, Siemens, Siemens Energy und VW. 23 weitere Konzerne präsentierten in ihren Jahresbilanzen immerhin Prognoseberichte von mittlerer Qualität, wie eine gemeinsame Auswertung der Beratungsfirma Kirchhoff Consult und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) zeigt, über die das „Handelsblatt“ berichtet.

Drei Dax-Unternehmen hingegen fallen Anlegern negativ auf: Sartorius ist das einzige Unternehmen mit niedriger Prognosetransparenz, weil der Pharma- und Laborzulieferer weder das Konzernergebnis noch Segmentergebnisse quantifizierte. Erst mit dem Quartalsbericht im April 2025 veröffentlichte Sartorius eine quantifizierte Prognose. Zwei weitere Konzerne, der Flugzeugbauer Airbus und der Biotech-Spezialist Qiagen, legten gar keine Prognoseberichte vor.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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