Der Freistaat Sachsen unterstützt das Städtische Klinikum Dresden am Standort Friedrichstadt beim Umbau des Haus P mit insgesamt rund 91 Millionen Euro. Das teilte das Sozialministerium am Dienstag in Dresden mit.
Von der Summe stammen rund 27 Millionen Euro aus dem Sachsenfonds und knapp 64 Millionen Euro aus dem Bundesanteil zum Krankenhaustransformationsfonds.
Das Kabinett hat die Förderung nach Ministeriumsangaben am Dienstag beschlossen. Das Vorhaben ist Grundlage für das Zukunftskonzept 2035, mit dem sich das Krankenhaus langfristig wirtschaftlich und zukunftsfähig ausrichtet.
Die stationäre Versorgung somatischer Erkrankungen soll am Standort Friedrichstadt gebündelt und konzentriert werden. Noch ausstehend sind die Zustimmung des Haushalts- und Finanzausschusses des Sächsischen Landtages, die Bewilligung des Antrags durch das Bundesamt für Soziale Sicherung sowie der Zuwendungsbescheid des Sozialministeriums.
Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) erklärte, mit den Mitteln aus dem Sachsenfonds ermögliche der Freistaat, dass die bereitgestellten Bundesmittel in Anspruch genommen werden könnten.
Zugleich schaffe man Planungssicherheit für das Klinikum und investiere gezielt in die Zukunft des Landes. Mit dem Projekt werde die Krankenhausreform in Sachsen umgesetzt.
Das Vorhaben trage dazu bei, die akutstationäre somatische Versorgung am Standort Friedrichstadt zu konzentrieren und die Qualitätskriterien zu erfüllen. Es verbessere dauerhaft die Gesundheitsversorgung: alles unter einem Dach, moderne Untersuchungs- und Behandlungsräume, verbesserte Patientenwege und bessere Arbeitsbedingungen für das Personal.
Nach Angaben des Ministeriums stellt der Freistaat bereits heute jährlich rund 140 Millionen Euro für Investitionen in Krankenhäuser bereit.
Bis 2030 sollen rund eine Milliarde Euro in sächsische Kliniken fließen. Möglich wird das durch das Sondervermögen des Bundes und Mittel aus dem Transformationsfonds.
Insgesamt sollen bis 2035 über den Transformationsfonds bis zu 2,353 Milliarden Euro für Sachsens Krankenhäuser zur Verfügung gestellt werden.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

