Börsen-Turbulenzen: Dow verliert 1,3 Prozent, Ölpreis steigt kräftig

Die US-Börsen haben am Donnerstag deutlich nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 52.759 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.641 Punkten 0,9 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.213 Punkten 0,7 Prozent im Minus.

Angesichts der hohen Renditen für langjährige US-Staatsanleihen hat US-Finanzminister Scott Bessent gegenüber dem Sender CNBC angekündigt, entschieden gegenzusteuern. Nachdem er zuvor bereits das aktuelle Anleihenrückkaufprogramm vergrößert hatte, sprach er nun davon, dass auch künftige Rückkaufprogramme dieses Ausmaß haben könnten. Er zeigte sich überzeugt davon, dass die Renditen die Fundamentaldaten des Irankriegs nicht widerspiegeln.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1679 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8562 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich kaum verändert, am Abend wurden für eine Feinunze 4.522 US-Dollar gezahlt. Das entspricht einem Preis von 124,48 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 93,55 US-Dollar, das waren 2,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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